Superblock Winterthur

Ein Projekt mit Architekt Krischanitz

Von der Giesserei am Stadtrand zum Büro- und Wohnkomplex im Stadtzentrum: Adolf Krischanitz' Bebauung des Sulzerareals in Winterthur.

 

 

Titelinformation

Mit Beiträgen von Hans-Peter Bärtschi, Adolf Krischanitz und Axel Simon. Fotografien von Lukas Roth

1. Auflage

, 2015

Gebunden

152 Seiten, 175 farbige und 6 sw Abbildungen und Pläne

23 x 31 cm

ISBN 978-3-906027-86-9

Inhalt

Der Superblock ist das Werk des Büros Architekt Krischanitz, das als Sieger aus der Testplanung für die Neunutzung der ehemaligen Industriegebäude auf dem Sulzerareal in Winterthur hervorging. Die Überbauung setzt einen städtebaulichen Massstab und damit eine räumliche Gliederung fort, deren Ursprung in der vorgefundenen Form des Industrieareals liegt. Zusammengesetzt aus bestehenden und neuen Gebäudeteilen und Freiräumen, beherbergt der Superblock die Stadtverwaltung Winterthur, Büros der AXA Winterthur sowie Wohnungen. Als zentrales Element bildet der neu geschaffene Innenhof den programmatischen Schwerpunkt. Integriert in das Projekt ist auch das erhalten gebliebene Gründerhaus der Firma Sulzer von 1834.

Diese Baumonografie dokumentiert den Superblock umfassend. Fotografien, zahlreiche Pläne und Zeichnungen erzählen von der Entwicklung des Areals zum heutigen Gebäudekomplex. Im Gespräch verdeutlicht Adolf Krischanitz das architektonische Konzept und lässt hinter die Kulissen der Arbeit blicken sowie die Absichten des Architekten deutlich werden. Ein Text zur bewegten Geschichte des Sulzerareals und zum Umgang des heutigen Gebäudes mit diesen historischen Gegebenheiten rundet das Buch ab.

 

English edition

Autoren & Herausgeber

Hans-Peter Bärtschi

 (*1950), studierte Architektur, promovierte in Wirtschaftsgeschichte an der ETH Zürich und gründete 1979 die Stiftung Arias-Industriekultur. Zahlreiche Publikationen.

Adolf Krischanitz

 (*1946), Architekt mit Büros in Wien, Berlin und Zürich. Lehrtätigkeiten an den Technischen Universitäten in Wien, München und Karlsruhe und Professor an der Universität der Künste Berlin (1992–2011). Präsident der Wiener Secession (1991–1995).

Axel Simon

 (*1966, Düsseldorf), Architekt und seit 2000 Architekturkritiker u.a. beim Tages-Anzeiger. Seit 2010 Redaktor bei der Zeitschrift Hochparterre. Studium der Architektur in Düsseldorf und Berlin sowie der Geschichte und Theorie der Architektur an der ETH in Zürich. Swiss Art Award 2006 in der Sparte Kunst- und Architekturvermittlung.