Die Welt der Giedions

Sigfried Giedion und Carola Giedion-Welcker im Dialog

Das Universum Giedion: Schaffen, Wirkung und Nachlass des bedeutenden Kunsthistoriker-Paars

 

  • August 2018   ca. CHF 99.00 | eur 97.00

 

Titelinformation

Herausgegeben von Almut Grunewald

1. Auflage

, 2018

Gebunden

ca. 384 Seiten, 292 farbige und 192 sw Abbildungen

22 x 33 cm

ISBN 978-3-85881-610-8

Inhalt

Sigfried Giedion (1888–1968) und Carola Giedion-Welcker (1893–1979) prägten die kunst- und architekturhistorische Forschung ihrer Zeit. Bedeutend war ihre Rolle bei der Vernetzung der führenden Protagonisten der Moderne auf den Gebieten der Architektur, Kunst und Literatur. Die Diskurse, die sie angestossen haben, etwa zur Kultur des Neuen Sehens oder zu einer Synthese der Künste, bieten heute vielfältige Anknüpfungspunkte. Der Giedion-Welcker-Nachlass wird heute im Institut für Geschichte und Theorie der Architektur der ETH Zürich, im Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIKISEA, im Romanischen Seminar der Universität Zürich und in der Zürcher James Joyce- Stiftung verwahrt und beinhaltet rund 16 000 Briefe, 10 000 Fotos und Negative, umfangreiche Notizen und Arbeitsmaterialien sowie eine grosse Bibliothek. Die Welt der Giedions basiert auf der umfassenden Aufarbeitung des erst seit Kurzem vollständig zugänglichen Nachlasses. An der Schnittstelle zwischen Kunst und Architektur angesiedelt, ermöglicht der aktuelle Band eine Neubestimmung der Tätigkeit und Wirkung von Sigfried und Carola Giedion-Welcker und gewährt dank der grossen Anzahl und Vielfalt gezeigter Dokumente einen lebendigen Einblick in das «Universum Giedion».

Autoren & Herausgeber

Roger Fayet

 (*1966), Kunsthistoriker und seit 2010 Direktor des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft SIK-ISEA. Studium der Philosophie, Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität Zürich. 2003–2010 Direktor des Museums zu Allerheiligen Schaffhausen.

Almut Grunewald

, Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am gta Archiv der ETH Zürich. Seit 2016 Leitung des Forschungsprojekts zum Nachlass Giedion-Welcker.

Mario Lüscher

 (*1976, Zürich), seit 2012 Fachreferent der Bibliothek des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft SIK-ISEA. Studium der Kunstgeschichte, Deutschen und Russischen Literatur in Zürich, Genf, St. Petersburg. 2007–2009 Redaktor bei SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz. 2010–2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter des SNF-Projekts Kunst, Kunstbetrieb und Wissensgesellschaft Schweiz an der Universität Lausanne.

Bruno Maurer

 (*1956), Redaktor der Zeitschrift archithese, seit 1994 Forschungskoordinator am Institut für Geschichte und Theorie der Architetkur gta der ETH Zürich. Studium der Kunstgeschichte, Publizistikwissenschaft und Kirchengeschichte an der Universität Zürich, Assistent für Kunst- und Architekturgeschichte an der ETH Zürich.

Arthur Rüegg

 (*1942, Bülach), Architekt und Autor sowie Herausgeber zahlreicher Bücher, u.a. über Le Corbusier. Studium der Architektur an der ETH Zürich 1961–1967. 1971–1998 mit Ueli Marbach Architekturbüro in Zürich. 1991–2007 Professor für Architektur und Konstruktion an der ETH Zürich.

Bettina Zimmermann