Utopia & Collapse

Rethinking Metsamor: The Armenian Atomic City

Was passiert mit einer Stadt, die ihrer eigentlichen Bestimmung beraubt wird? Fotografien und Essays über eine halb gebaute Utopie in der ehemaligen Sowjetunion.

 

Titelinformation

Herausgegeben von Katharina Roters und Sarhat Petrosyan

1. Auflage

, 2018

Text in Englisch

Gebunden

236 Seiten, 229 farbige und 82 sw Abbildungen

22 x 29.5 cm

ISBN 978-3-03860-094-7

Inhalt

Metsamor, die Arbeiterstadt mit dem einzigen armenischen Kernkraftwerk nahe der türkischen Grenze, ist Symbol des sow jetisch-armenischen Traums vom technologischen Fortschritt der Nation. Infolge des verheerenden Erdbebens von 1988, des gewachsenen Umweltbewusstseins und des Zusammenbruchs der Sowjetunion wurde das Kraftwerk stillgelegt, was zu einem Baustopp der benachbarten Stadt führte. Das unvollendet gebliebene Metsamor wurde seiner ursprünglichen Funktion entkoppelt und sich selbst überlassen. Auch die Wiederinbetriebnahme des Kraftwerks 1995 konnte den Zerfall der Stadt nicht aufhalten. Die Bewohnerinnen und Bewohner leben in einer teilweise verlassenen, halb gebauten Utopie. Die Stadt selbst und ihre Architektur sind ein einzigartiges Beispiel der armenischen Moderne, die in den 1960er- und 1970er-Jahren der Sowjetmoderne eine besonders eigenwillige Form annahm.

Utopia & Collapse vereint Fotoserien der Künstlerin Katharina Roters mit essayistisch-wissenschaftlichen Texten von Jorg H. Gleiter, Ievgeniia Gubkina, Misak Khostikyan, Hamlet Melkumyan, Sarhat Petrosyan, Katharina Roters und Jozsef Szolnoki, die einen interdisziplinären architekturhistorischen Einblick in Geschichte und Gegenwart der Stadt mit ihrem ideologischen Hintergrund geben.

Autoren & Herausgeber

Sarhat Petrosyan

ist Gründer und Direktor von urbanlab – einem unabhängigen, in Yerewan ansässigen städtischen «urban think tank». Er ist Autor zahlreicher Publikationen und Zeitschriftenartikeln und war Kurator des armenischen Pavillons auf der 15. Architekturbiennale in Venedig 2016.

Katharina Roters

 ist bildende Künstlerin und lebt in Budapest. Ihr erstes Fotoprojekt «Yerevan Concrete» fand 1999 in Eriwan statt. 2014 realisierte sie ihr Projekt Hungarian Cubes, dessen Buchpublikation mit dem DAM-Architektur-buchpreis ausgezeichnet wurde.

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