Oskar Leo Kaufmann ®

69 Projekte 2012–1996

Der Vorarlberger Architekt Oskar Leo Kaufmann wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Österreichischen Staatspreis Architektur 2006, und 2007 für den Mies van der Rohe Award nominiert.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Oskar Leo Kaufmann

1. Auflage

, 2016

2 miteinander verbundene Teile, gebunden

Total 1328 Seiten, 871 farbige und 583 sw Abbildungen und Pläne

29 x 21 cm

ISBN 978-3-03860-012-1

Inhalt

Diese erste Monografie des international tätigen Vorarlberger Architekten Oskar Leo Kaufmann bietet einen ganz unmittelbaren Einblick in seine Arbeit und ist zugleich ein einzigartiges Buchobjekt. Gezeigt werden in umgekehrt chronologischer Reihenfolge die unverändert abgedruckten Wettbewerbsbeiträge sowie – soweit die Projekte realisiert wurden – Fotografien der Bauwerke. Der Fokus liegt nicht auf beschreibenden Texten, sondern auf der zeichnerischen Darstellung und den Details der einzelnen Projekte. Dies ist ein ebenso attraktiver wie unverblümter Zugang, der die Haltung des Architekten deutlich nachvollziehbar macht.

Um die ursprünglich grossformatigen Wettbewerbstafeln zwischen zwei Buchdeckel «fassen» zu können, hat die Gestalterin Yvonne Rüscher ein Konzept entwickelt, das in zwei miteinander verbundenen Bänden paralleles Blättern in der oberen und unteren Buchhälfte erlaubt. Durch diese buchbinderische Besonderheit wird die Verdoppelung des Formats ermöglicht und die Lesbarkeit des Inhalts gewährleistet.

 

Ausgezeichnet im Wettbewerb »Die schönsten Bücher Österreichs« 2016.

 

Gestaltet von Yvonne Rüscher.

Autoren & Herausgeber

Oskar Leo Kaufmann

 (*1969), Architekt. Studium der Architektur an der Technischen Universität Wien und Gründung des eigenen Architekturbüros. Seither rege Bautätigkeit, zum Teil in Partnerschaften, in Österreich, Deutschland, Japan und den USA. Beschäftigung mit innovativen Konstruktionstechnologien wie der Modulbauweise.

Echo

Jurybegründung im Wettbewerb »Die schönsten Bücher Österreichs« 2016:

 

Diese Monografie des Vorarlberger Architekten Oskar Leo Kaufmann kommt als weisser Ziegel daher, minimalistisch klar und reduziert. Auch innen konzentriert sich das Buch auf das Wesentliche: Die Bauten, Pläne und Zeichnungen Kaufmanns werden kommentarlos in hervorragender Qualität abgebildet. Diese Radikalität überzeugt ebenso wie die raffinierte Bindung des Buches, durch das ausgetüftelte Aufschlagen der Seiten der zwei miteinander verbundenen Bänden verdoppelt sich das Format, wodurch man die Pläne besser lesen kann. Die Bildqualität auf dem dünnen Papier ist sehr gut, die Orientierung im Buch einfach und verständlich. Diese Monografie ist ein starkes Statement für präzises und klares Arbeiten.