Roger Wehrli. Bilbao

Fotografien seit 1988

Vom Industriemoloch zur Kulturhauptstadt – die Geschichte eines urbanen Wandels

 

 

Titelinformation

Fotografien von Roger Wehrli. Texte von Roger Wehrli und Ibon Zubiaur

1. Auflage

, 2017

Text Deutsch und Englisch

Gebunden

160 Seiten, 95 Duplex-Abbildungen

17 x 24 cm

ISBN 978-3-85881-535-4

Inhalt

Bilbao, die baskische Metropole, galt in den 1980er-Jahren noch als die wohl schmutzigste Stadt Spaniens. 1993 begann eine radikale Neuorientierung weg von der Industrie- und hin zur Dienstleistungs- und Kulturstadt. Architekten von Weltruf wie Santiago Calatrava, Norman Foster oder Frank O. Gehry wurden beauftragt, ikonische Bauwerke zu schaffen. Besonders Gehrys Guggenheim-Museum war als Aushängeschild des modernen Bilbao gedacht. Und tatsächlich gelang es, die Stadt zu einem neuen kulturellen Zentrum Spaniens aufblühen zu lassen.

Der Schweizer Fotograf Roger Wehrli, geboren 1965, hat von 1988 bis 2014 den Wandel und die Neuerfindung Bilbaos in einem Langzeitprojekt dokumentiert. Seine Schwarz-Weiss-Bilder erzählen diese spannende und besondere Geschichte, die als Beispiel für viele andere Industriestädte Europas gelten kann.

Autoren & Herausgeber

Roger Wehrli

(*1965, Baden), freischaffender Fotograf. Reportagen, Dokumentationen und Porträts für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften, u.a. Neue Zürcher Zeitung, Sonntagszeitung, Der Bund, Die Weltwoche, Chrismon.

Ibon Zubiaur

(*1971, Getxo bei Bilbao), Autor und Übersetzer in Berlin. 2008–2013 Leiter des Instituto Cervantes in München. Übersetzungen klassischer und neuerer deutscher Autoren ins Spanische. 2015 Publikation des Buchs Wie man Baske wird. Über die Erfindung einer exotischen Nation.

Echo

«Wehrlis Bilder machen dem Touristen klar, aus welcher Vergangenheit die Narben im heutigen Stadtbild stammen. Und dass er im Guggenheim-Museum bloss einen Zipfel der Kultur gesehen hat, die diese Stadt ausmacht.» Daniel Di Falco, Der Bund