Susi + Ueli Berger

Möbel im Dialog

Klassiker des modernen und postmodernen Schweizer Möbeldesigns

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Mirjam Fischer und Anna Niederhäuser. Mit Beiträgen von Volker Albus, Meret Ernst, Mirjam Fischer, Claude Lichtenstein, Renate Menzi und Anna Niederhäuser

1. Auflage

, 2018

Text Deutsch und Englisch

Broschiert

344 Seiten, 269 farbige und 69 sw Abbildungen

22 x 28 cm

ISBN 978-3-85881-615-3

Inhalt

Susi und Ueli Berger schufen Schweizer Designikonen: den Soft Chair (1967), die Wolkenlampe (1970), das Endlossofa DS-600 (1970) oder 1981 den Schubladenstapel und das Kung-Fu-Regal. Über 40 Jahre gestalteten die Grafikerin Susi Berger-Wyss und der Künstler Ueli Berger Möbel getreu ihrem Credo: «Nur eine neue Idee rechtfertigt ein neues Möbelstück». Mit seiner intuitiven, manchmal auch provokativen Arbeitsweise verliess das Paar die ausgetretenen Pfade des Funktionalismus und wagte sich vor in eine Welt der Gegensätze zwischen Produktdesign und Objektkunst, Alltagstauglichkeit und spielerischer Provokation, Rationalität und Sinnlichkeit. Voraussetzung dafür war ein unablässiger, reibungs- wie auch lustvoller Dialog nicht nur zwischen Susi und Ueli Berger, sondern auch mit Produzenten wie Röthlisberger, Victoria-Werke und de Sede.

Dieses Buch, das anlässlich einer Ausstellung im Museum für Gestaltung Zürich im Sommer 2018 erscheint, bietet ein vollständiges Werkverzeichnis der gut 60 Möbelentwürfe von Susi und Ueli Berger. Alle sind darin mit Originalzeichnungen und Plänen sowie zahlreichen Fotos und Faksimiles von Werbemitteln dokumentiert. Vier thematische Essays namhafter Autorinnen und Autoren sowie eine illustrierte Biografie der beiden Gestalter vervollständigen den Band.

Autoren & Herausgeber

Volker Albus

 (*1949) ist Architekt und Designer und lehrt als Professor für Produktdesign an der Staatlichen Hochschule fur Gestaltung in Karlsruhe. Er ist zudem als Kurator tätig und Autor mehrerer Bücher sowie regelmässiger Beiträger von Magazinen wie Designreport, Form, Hochparterre oder Kunstzeitung.

Meret Ernst

 (*1966) ist Dozentin für Designgeschichte an der Hochschule für Gestaltung und Kunst (FHNW) in Basel und Redakteurin für Design und Kultur der Zeitschrift Hochparterre. Seit 2011 ist sie Mitglied des Fachhochschulrates der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW und seit 2010 Vizepräsidentin der Swiss Design Association SDA. Sie kuratierte zudem verschiedene Ausstellungen zu Alltagskultur, Grafik und Design.

Mirjam Fischer

 (*1969) lebt und arbeitet in Zürich als unabhängige Buchproduzentin und Herausgeberin im Bereich Kunst, Fotografie und Design www.millepages.ch. Studium der Kunst- und Architekturgeschichte sowie der Neueren Deutschen Literatur in Bern, 1998–2007 Verantwortliche für den Wettbewerb Die schönsten Schweizer Bücher beim Bundesamt für Kultur BAK in Bern, 2007–2012 Verlagsleiterin der Edition Patrick Frey in Zürich, 2014–2016 Leiterin Publikationen am Museum für Gestaltung Zürich.

Claude Lichtenstein

 (*1949) lebt und arbeitet in Zürich als Publizist und Kurator. Architekturstudium an der ETH Zürich, 1985–2002 Kurator für architektur und Design am Museum für Gestaltung Zürich. Bis 2016 zudem Tätigkeit als Dozent für Kulturgeschichte und Designwissenschaft an verschiedenen Schweizer Fachhochschulen.

Renate Menzi

 (*1968) ist seit 2008 Kuratorin der Designsammlung des Museums für Gestaltung Zürich. Ausbildung als Produktgestalterin und Studium der Kulturwissenschaft in Zürich, Jerusalem und Berlin. Sie lehrt, publiziert und forscht zudem im Bereich Design und war 2009–2017 Mitglied der Eidgenössischen Designkommission.

Anna Niederhäuser

 (*1979) ist Leiterin Designförderung im Bundesamt fur Kultur BAK in Bern und arbeitet als freischaffende Autorin und Kuratorin. Studium der Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Geschichte an der Universität Zürich. Mitarbeiterin Design- und Kunstförderung im Bundesamt für Kultur BAK 2009–2012, Leiterin Administration und Projekte am Design Center Langenthal 2012–2014.